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 Christian August Julius Clemen

Anschlusstafeln:Tabelle der ProminententafelnClemen–Heidermanns (PDF/JPG), Grieg–Heidermanns (PDF/JPG), Hoffmann1–Heidermanns (PDF/JPG), Hofmeister–Heidermanns (PDF/JPG), Lamb–Heidermanns (PDF/JPG), Löbbecke–Heidermanns (PDF/JPG), Vautier–Heidermanns (PDF/JPG)
Tafelindex:Namenindex zu den Prominententafeln5 „Clemen“ auf 47 Anschlusstafeln

Personendaten:männlich (1838 – 1920) Eltern:Stammbaum  Verbindung:Familienblatt Helene Voigt* 14.06.1842 Leipzig
≈ 06.07.1842 Leipzig
∞ 21.10.1863 Leipzig-Schönefeld
  Christian August Julius Clemen
† 18.11.1907 Grimma
± 22.11.1907 Grimma
  (1842 – 1907)

Anmerkungen und LiteraturBibliografie

Lebenserinnerungen unseres Vaters und Großvaters

Ich bin geboren den 6. Dez. 1838 in Döbeln und erhielt in der, dem 12. Dez. vollzogenen heiligen Taufe die Namen Christian August Julius. Mein Vater war der Tuchmachermeister Christian Friedrich Clemen, geboren in Döbeln den 20. Juni 1808 und getraut den 17. Juli 1836 mit Johanna Karoline geb. Schlegel aus Marbach bei Nossen. Meine Mutter, die nach der Erzählung meines Vaters mich sehr sorgsam und liebevoll aufgezogen hatte, starb bereits den 26. Febr. 1843 an der Geburt eines totgeborenen Kindes, und erinnere ich mich nur noch ihres Begräbnisses, ebenso wie des späterhin stattfindenden Begräbnisses meiner Großmutter von mütterlicher Seite, dem ich als kleiner Knabe in Vertretung meines Vaters beiwohnte.
Den 12. Mai 1846 schloß mein Vater eine zweite Ehe mit Christiane Juliane geb. Große aus Etzdorf bei Rosswein und siedelten wir nun aus dem bescheidenen Häuschen am Fuße des Schloßberges in Döbeln, in dem ich mit meinem Bruder Julius meine Kindheit verlebte, in das größere in der Frohnstraße daselbst gelegene Haus über, in dem meinem Vater noch 8 Kinder in zweiter Ehe geboren wurden, davon 7 groß wurden und mit den beiden Kindern aus erster Ehe von meinen Eltern auferzogen werden mußten. Mein Vater, der einer alten Tuchmacherfamilie in Döbeln entstammte - Großvater und Urgroßvater hatten bereits ein Tuchgeschäft gehabt - hatte eine sehr saure Jugend gehabt und aus seinen ärmlichen Verhältnissen durch angestrengten Fleiß sich empor gearbeitet, so daß er zuletzt selbst eine kleine Tuchfabrik besaß und endlich seinen 9 Kindern, die er herangezogen hatte, auch noch ein kleines Vermögen hinterlassen konnte. Er starb 82 Jahre alt den 29. Dez. 1890 in Döbeln, seine zweite Ehefrau folgte ihm den 31. Dez. 1894 ebenda nach. Mein Vater, dem keine höhere Schulbildung zuteil geworden war und der die Elemente des Wissens zunächst nur auf autodidaktischem Wege sich angeeignet hatte, hatte den Ruf eines strengrechtlichen Mannes und verstand sein Geschäft der Tuchzubereitung gründlich. Meine zweite Mutter, eine Gutbesitzerstochter, stand ihm ebensowohl in seinem Geschäfte wie in der Erziehung seiner Kinder treulich bei. Das großelterliche Haus in Etzdorf bei Rosswein war jahrelang mein und meiner Geschwister begehrter Aufenthaltsort. Fromme Religiosität, wie es die Sitte in einer guten Bürgersfamilie war, war auch das Gepräge meines elterlichen Hauses.
Ich besuchte die Bürgerschule zu Döbeln, und weil ich ein gutes Gedächtnis und wohl auch eine ansprechende Vortragsgabe besaß, redete man meinem Vater zu, mich studieren zu lassen, und an etwas anderes als Theologie wurde gar nicht gedacht. Zunächst erhielt ich freilich bei einem alten Sprachlehrer französischen Unterricht - ob mit dem Hintergedanken, daß ich später einmal nach Frankreich und Belgien reisen sollte, um die angebliche Erbschaft eines reichen Vetters in Gent zu erheben, weiß ich nicht. Dann aber wurde die Vorbereitung für die Fürstenschule in Grimma ins Auge gefaßt, auf welcher der Döbelner Stadtrat für begabte und geeignete Bürgerssöhne Freistellen zu vergeben hatte. Ich bekam bei dem jeweiligen Rektor der Döbelner Knabenschule, zuletzt Schuldirektor Wilsdorf, Privatunterricht im Lateinischen und auch Griechischen und wurde den 9. Januar 1852 zur Rezeption auf die Fürstenschule nach Grimma geladen. Ich bestand mit noch 2 Rezipienden die Prüfung und konnte bereits Ostern 1852 nach der damaligen Oberquarta versetzt werden.
Mein Verlagslehrer wurde der Lehrer der Mathematik, Professor Fleischer, mein erster Obergeselle der Primaner Voigt aus Geithain, der später Philologie studierte und als russische Excellenz nachmals bei einem Jubelfeste der Fürstenschule mich wieder begrüßte. Allen meinen Lehrern in Grimma bin ich zu innigem Danke verpflichtet, besonders aber dem damaligen Rektor Eduard Wunder und meinem Religionslehrer Professor Müller, der mir auch nach der Ordnung der Fürstenschule Konfirmandenunterricht erteilte und auf die am Tage vor Himmelfahrt 1852 durch Diakonus Günther in der Klosterkirche zu Grimma vollzogene Konfirmation mich vorbereitete. Unter meinen Mitschülern war ich besonders mit Theodor Ficker aus Michelwitz bei Pegau und Hermann Engler aus Schwannewitz befreundet, in deren Elternhause ich auch manchen Ferientag verlebte. Wir hießen mit noch mehreren anderen, die sich uns anschlossen - Jancovius, Göcker, Rühle, Eckert, Werner - auf der Schule die Strandkompanie, weil wir in den Freistunden am Strande der Mulde auf dem Spielplatze zu promenieren pflegten, wohl auch als Nichtraucher und Nichtspieler von anderen gehänselt wurden. Von der Strandkompanie ging auch die erstmalige Aufführung von Sophocles' Antigone im griechischen Texte aus, die wir in der Prima im damaligen Beetsaale vor Lehrerkollegium, Cötus und einigen geladenen Gästen aufführten und bei der ich sämtliche Chorgesänge zu rezitieren hatte. Ostern 1857 erlangte ich das Reifezeugnis auf der Fürstenschule mit I in literis, in oribus sogar Ia; ein königliches Stipendium wurde mir für den Anfang meiner Studienzeit in Aussicht gestellt.
So wurde ich den 17. April 1857 an der Universität Leipzig unter Rector magnificus Tuch, dem Professor der hebräischen Sprache, als stud. theol. immatrikuliert. Mein Vater konnte mich, da er noch für 8 Kinder außer mir zu sorgen hatte, nur wenig unterstützen; aber mehrere Stipendien, Convict, Privatstunden und freie Wohnung bei Professoren (Professor der Medizin Walther am Roßplatz und Professor der Theologie Tischendorf in der Königstraße) halfen durch. Ich hörte außer den vorgeschriebenen philosophischen Kollegien theologische Vorlesungen bei Tuch und Anger, Hölemann, Luthardt, Brückner, Kahnis und v. Zeschwitz, dazu nahm ich an den hebräischen Übungen Hölemanns, den neutestamentlichen Tischendorfs, der dogmatischen Luthardt's, den homiletischen und katechetischen Brückner's und von Zeschwitz's teil; im homiletischen katechetischen Seminare wurde ich zum Senior gewählt. Den ersten Predigtversuch machte ich in der Kirche zu Altmügeln bei dem Vater meines Freundes Ficker. Aus der alten Strandkompanie der Fürstenschule ging die ter Voriana in Leipzig hervor, der noch andere Studiengenossen sich anschlossen, eine freie Vereinigung, die allwöchentlich einmal bei dem Restaurateur ter Voren in der Schloßgasse zu geselligem Verkehre sich zusammenfand. Als Luthardt und Brückner ehrenvolle Rufe, die an sie anders wohin ergangen waren, ausschlugen, veranstalteten wir einen Fackelzug und Kommers ihnen zu Ehren, wobei ich den Sprecher zu machen hatte. 11. Juli bis 11. Aug. 1860 bestand ich mein Examen pro candidatura theologica u. licentia concionandi mit der Note I.
Durch Brückner's Vermittlung, der mir besonders wohlwollte, erhielt ich nun eine Hauslehrerstelle bei dem Grafen von Hohenthal in Dölkau bei Merseburg, dessen 12-jährigen Sohn Emil und gleichaltrigen Neffen Lothar, des Püchauer Grafen Hohenthal, ich unterrichten sollte. Ich verweilte in diesem Hause Sept. 1860 bis Mai 1861 teils auf dem Schlosse Dölkau teils in Potsdam, wo die gräfliche Familie den Winter zubrachte. Von Potsdam aus hatte ich Gelegenheit auch Berlin zum ersten Male zu besuchen. Der Aufenthalt in dem gräflichen Hause, die mancherlei neuen Bekanntschaften die ich da machte, der Verkehr auch mit den benachbarten Pfarrerfamilien war für mich sehr lehrreich. Meine Zöglinge hingen mit großer Liebe an mir und die ganze gräfliche Familie kam mir vertrauensvoll entgegen. Da erhielt ich im Frühjahr 1861 die Aufforderung, mich um eine vakante Katechetenstelle an der Peterskirche zu Leipzig zu bewerben.
Nach gehaltener Probepredigt wählte mich der Rat zu Leipzig und Sonntag Rogate 5. April 1861 durfte ich mein neues Amt antreten. Zuvor aber hatte ich mich um die philosophische Doktorwürde zu bewerben, da die Sitte in Leipzig erheischte, daß nur akademisch graduierte die Kanzel bestiegen. Nach Einreichung einer lateinischen Dissertation über Platons apologia Socratis und nach bestandenem mündlichen Examen in Geschichte, Philosophie und Philologie wurde ich den 24. April 1861 zum Doktor phil. und Magister lib. art. promoviert. Als Katechet hatte ich nicht bloß in der alten Peterskirche am Peterstor, sondern auch in den anderen Leipziger Stadtkirchen wie in den Kirchen zu Lindenau und Connewitz zu predigen. Dazu die Verpflichtung Konvertiten zur heiligen Taufe vorzubereiten. So wurde mir einst ein mohammedanischer Neger, der einer durchziehenden Komödiantentruppe angehörte und ein christliches Mädchen heiraten wollte, im Taufunterrichte zugewiesen und nach der vor dem Superintendenten und Oberkatecheten abgelegten Prüfung zur heiligen Taufe in der Thomaskirche zugelassen, wobei ich als Taufzeuge zu füngieren hatte. Die Notwendigkeit ordinierte Katecheten zu haben bestimmte den Superintendenten Lechler bereits vor der bestimmten Zeit um meine Ordination nachzusuchen, und so durfte ich bereits im Mai 1862 mein Examen pro reverendo ministerio vor dem evangelischen Landeskonsistorium in Dresden ablegen. Ich erhielt abermals die Zensur I und wurde darauf den 8. Juli 1862 in der Thomaskirche zu Leipzig durch den Superintendenten Lechler unter Assistenz fast sämtlicher Leipziger Stadtgeistlichen feierlich ordiniert. Dem von Kirchenrat Hoffmann geleiteten Kandidatenverein hatte ich während dieser Zeit angehört, auch in der Leipziger Gesellschaft der Armenfreunde war ich mit tätig gewesen.
Zugleich war mir einiger Privatunterricht übertragen worden. Der Unterricht, den ich dem kleinen Johannes Voigt in Gemeinschaft mit den Söhnen des Buchhändlers Rost und des Kaufmanns Mangelsdorf zu erteilen hatte, wurde die Veranlassung, daß ich mit dem Hause des Kauf- und Handelsherrn Karl Voigt (Fa. Berger & Voigt) bekannt wurde und hier mein zukünftiges Lebensglück begründete. Unter den lieblichen Töchtern des schlichten und doch vornehmen und hochgebildeten Hauses hatte es mir besonders Helene, die älteste Tochter aus zweiter Ehe, geboren den 14. Juli 1843 [recte 14. Juni 1842, F.H.], angetan. Ich glaubte in ihr die gesuchte Pfarrfrau gefunden zu haben und nachdem ich inzwischen an die Thomaskirche zu Leipzig als Hilfsgeistlicher und Vicar des schwererkrankten und beurlaubten Subdiakonus Lohse übergesiedelt war, erbat ich mir das Jawort von meinem geliebten Lenchen, das ich den 25. Juli 1862 auch erhielt. Ihr Vater nahm mich vertrauensvoll in seinen Familienkreis auf, die Mutter Berta geb. Konstantin war leider schon vor meiner Bekanntschaft mit dem Voigt'schen Hause gestorben. Es folgten die schönen Tage der Brautzeit, des sich immer mehr Kennenlernens, des immer heimischer Werdens in dem Voigt'schen Hause, und fast täglich kehrte ich nach der Arbeit in dem geliebten Hause in der Tauchaerstraße ein und genoß in Gemeinschaft viel Gutes und Schönes; besonders wurde ich auch mit den musikalischen Größen Leipzigs bekannt, die von jeher in dem Voigt'schen Hause aus und ein gingen. Bald verlobte sich auch die älteste Tocher meines Schwiegervaters Ottilie aus erster Ehe mit dem späteren Handelskammersekretär Justizrat Dr. Julius Gensel, und 2 glückliche Brautpaare befanden sich fortan im Voigt'schen Hause.
Das neugegründete und von 2 bisherigen Parochien losgelöste Pfarramt zu Sommerfeld mit Paunsdorf bei Leipzig bedurfte eines neuen Pfarrers, und der Rat zu Leipzig, dem die Kollatur zustand, hatte freundlicherweise mich dazu ausersehen. Kirche und Pfarrhaus waren neu gebaut und die Stelle durfte schon Gegenstand der Sehnsucht eines jungen Paares sein. Auf gehaltene Probepredigt und Probekatechese erfolgte kein Einspruch von Seiten der berufenen Gemeindevertreter und so wurde ich am 18. Sonntag nach Trinitatis 4. Okt. 1863 als Pfarrer zu Sommerfeld mit Paunsdorf feierlich eingewiesen. Nachdem ich den 14. Oktober zu Roß und Wagen von der Gemeinde stattlich eingeholt worden, hielt ich den 18. Oktober also am 50-jährigen Jubelfeste der Leipziger Völkerschlacht meine Antrittspredigt. Haus und Garten war durch die Fürsorge meines Schwiegervaters inzwischen für die neue Pfarrfrau schön hergerichtet worden, und so zogen wir in unser neues Heim den 21. Oktober ein, nachdem wir an demselben Tage in der Kirche zu Schönefeld bei Leipzig durch Pastor Ahlfeld aus Leipzig, den Beichtvater der Voigt'schen Familie, kirchlich zusammengesprochen worden waren (Apg. 16,31). Das Hochzeitsmahl wurde in dem alten Hause an der Tauchaerstraße abgehalten, auf eine Hochzeitsreise verzichtete das junge Paar. Meine Eltern aus Döbeln konnten dem Ehrentage ihres ältesten Sohnes mit beiwohnen.
4 1/2 Jahre weilten wir nun in Sommerfeld und fanden wir uns in die dörfliche Sitte und Einsamkeit. Die Bedürfnisse in Kirche, Schule und Gemeinde wurden nach Kräften gestillt und sowohl in Sommerfeld wie in dem 3/4 Stunde entfernten Filialdorfe Paunsdorf kam man uns mit Vertrauen entgegen; in Paunsdorf wurde ich so oft ich dort das heilige Abendmahl hielt in die Familie des Rittergutsbesitzers Kärner zu Tisch geladen. Der Weg führte öfter natürlich nach Leipzig, und auch nach Grasdorf bei Taucha wie nach Engelsdorf und Panitzsch der dort zusammenkommenden oder wohnhaften Pfarrfamilien wurde gewandert. Öfter besuchte uns auch mein Schwiegervater zu Wagen aus Leipzig und brachte wohl auch ab und zu einen seltenen Gast mit, wie natürlich auch mein Vater in Döbeln mehrmals bei uns einkehrte. Geboren wurden uns in Sommerfeld 3 Söhne, nämlich Christian Karl 30. März 1865, Paul Martin 31. Oktober 1866, und Julius August 16. Januar 1868. Den 5. Dezember 1867 traf uns die Nachricht von dem plötzlichen Tode des an Typhus erkrankten ältesten Sohnes meines Schwiegervaters Julius Voigt, der bereits Teilhaber der Firma Berger & Voigt geworden war und auf den alle Hoffnungen im Haus gesetzt waren, nachdem mein Schwiegervater sich selbst bereits aus dem Geschäft zurückgezogen und zur Ruhe gesetzt hatte.
Da wurde für den Ostern 1868 [?] zurücktretenden Religionslehrer an der Fürstenschule zu Grimma, Professor Müller, ein Nachfolger gesucht. Der meinem Schwiegervater befreundete Geheime Kirchen- und Schulrat Gilbert in Dresden suchte mich für die Stelle zu gewinnen, der durch einen Vortrag, den ich auf der Meißner Kirchenkonferenz gehalten, und durch einige Recensionen in den Zimmermann-Leonhardischen Pastoralblättern bereits etwas bekannter geworden war. Das Scheiden aus meiner jungen pastoralen Wirksamkeit, das Verlassen meiner schönen neuen Kirche, des bequemen neugebauten Pfarrhauses mit großem Garten wurde mir nicht leicht, aber die Wirksamkeit an meiner vielgeliebten Fürstenschule und das Leben in dem freundlichen Grimma, wo die meiner Frau verwandte Familie des Amtshauptmanns v. Welck Umgang versprach, hatte doch auch etwas verlockendes. Nachdem durch Staatsminister v. Falkenstein die Gehalts- und Wohnungsfrage in wohlwollender Weise geordnet war, mir auch auf mein Ansuchen die Konfirmation der Katechumenen der Fürstenschule übertragen worden war, nahm ich den Ruf in Gottes Namen an und hielt den zweiten Osterfeiertag 1862 [?] meine Abschiedspredigt in Sommerfeld.
Den 21. April 1869 [?] wurde ich in mein neues Amt als siebenter Professor und Religionslehrer der Fürstenschule durch Rektor Dietsch eingewiesen und hielt ich vor Lehrerkollegium und Cötus meine Antrittsrede. Wir bezogen das in der Kirchstraße gelegene sogen. Professorenhaus, das wir erst mit Professor Löwe, dann mit Professor Willibald Schmidt und Rößler gemeinsam bewohnten. Außer dem Unterrichte in Religion und Hebräisch hatte ich auch den Unterricht in Deutsch in der Oberprima zu erteilen, dazu alle 14 Tage die sonntägliche Bibellektion mit dem gesamten Cötus zu halten. Späterhin wurde letztere, teils weil zuviel geistliche Speise auf den Sonntag gelegt war, teils weil es in dem alten Beetsaal am nötigen Platze fehlte, gestrichen, und auch vom Unterrichte im Deutschen wurde ich entbunden, als mehr Religionsstunden in den Lehrplan eingesetzt wurden und ich mit noch anderweitiger Arbeit beauftragt wurde. 36 Jahre lang bin ich an der Schule geblieben, und ich rückte allmählich bis in die 2. Lehrerstelle, die des Stellvertreters des Rektors, auf. Ich begleitete die Schule in ihren verschiedenen Phasen unter den Rektoren Dietsch, Emil Müller, Schnelle, Bernhardi, Gehlert und Gilbert und hatte auch nach Schnelle, Bernhardi und Gehlert's Tode dreimal vikariatweise das Rektorat zu bekleiden. In das neue Schulgebäude zogen wir 1891 ein, und wurde die Einweihung in Gegenwart des Königs Albert und Kultusminister von Gerber den 24. Sept. vollzogen, das 350-jährige Stiftungsfest der Anstalt wurde in Gegenwart des Königs Albert und des Kultusministers v. Seydewitz den 24. Sept. 1900 gefeiert. Es war mir vergönnt, während dieser Zeit sämtliche Stiftungsfestpredigten, Konfirmationsreden und Abendmahlsvorbereitungsreden zu halten und bei der Beerdigung aller während dieser Zeit verstorbenen emeritierten oder amtierenden Lehrer sprechen zu dürfen. Auch sonst predigte ich hin und wieder im Gemeindegottesdienst in der Klosterkirche zu Grimma. Ich wurde aufgefordert zweimal in der evangelischen Hofkirche zu Dresden zu predigen (Judica 71 u. 23. p. Trin. 73), sowie auch den 25. Juni 1878 die Eröffnungspredigt bei der Kirchenkonferenz in Meißen zu halten. Den 28. Januar 1879 hielt ich auf Aufforderung des Vereins für Innere Mission einen apologetischen Vortrag in Dresden und wiederholte ihn den 19. Febr. 1879 in Chemnitz. Wiederholt wurde ich vom Landeskonsistorium in Dresden aufgefordert mich um eine Superintendentur zu bewerben, wie auch von Leipzig aus Anfragen wegen Übernahme eines dortigen Pfarramtes an mich ergingen. Aber die liebgewordene Tätigkeit in Grimma und die Vorteile, die mir Stadt und Schule für meine Familie darboten, ließen mich immer wieder dort festwurzeln.
Es wurden uns in Grimma noch 5 Kinder geboren: Johannes Georg den 12. August 1869, leider bereits den 12. Nov. 1870 an Gehirnkrämpfen verstorben, Otto Konstantin den 30. Dez. 1871, Helene Marie Elisabeth den 5. Juni 1874, Berta Johanna den 12. Juni 1877 und Friedrich Reinhard den 18. Juni 1881. Unsere Söhne besuchten sämtlich erst die hiesige Seminarübungsschule und das Progymnasium, dann die Fürstenschule als Extraneer, und ich durfte sie auch alle konfirmieren. Sie waren alle wissenschaftlich wie sittlich tüchtige Schüler und es ergriff Karl nachmals das Studium der Theologie, Paul das der Kunstgeschichte, Julius das der Medizin, Otto das der Theologie, Reinhard das der Rechtswissenschaft und Nationalökonomie. Leider verloren wir wieder unseren Julius, der nachdem er seine medizinischen Studien in Leipzig, Tübingen und Göttingen absolviert und seiner Militärpflicht in Dresden und Metz Genüge geleistet, nach mannigfachen weiteren medizinischen Studien in Dresden, Berlin, Bremen, Hamburg, Leipzig, auch als Arzt im Dienste des Norddeutschen Lloyd, zuletzt als Assisstent in der chirurgischen Klinik zu Göttingen angestellt war, Ende Oktober 1895 plötzlich Nierenkrankheit an sich entdeckte, die ihn nach vergeblicher Heilung im Elternhause auf den Rat Professor Heubners nach Helouan bei Kairo führte, wo er noch Arabisch lernte und als praktischer Arzt sich niederließ. Hier blieb er, bis er Sommer 1898 ein zweites Mal nach Deutschland zurückkehrte, um noch mehrere Wochen Spezialstudien zu treiben. Aber im elterlichen Hause stellten sich wieder heftige Nierenblutungen ein, die trotz aller ärztlichen Hilfe den 6. Aug. seinen Tod herbeiführten, den er schärfer als alle seine Ärzte sehend mit Bestimmtheit vorausgeahnt hatte. Den 8. Aug. brachten wir ihn auf dem Gottesacker zu Grimma zur letzten Ruhe. Ihm folgte bald seine Braut nach, mit der er sich im Stillen verlobt hatte, Manja Voigt aus St. Petersburg, die er in Helouan als Patientin kennen gelernt und zu ihrer Heilung mit ihrer Familie nach Wiesbaden geleitet hatte. Mit unserem Julius sank uns eine große schöne Lebenshoffnung hin. Wir schrieben auf sein Grab seinen Konfirmationsspruch Jes. 54,10 und dazu Hiob. l,21.
Wir waren inzwischen aus dem Professorenhause, das sich für unseren großen Familienkreis als nicht mehr ausreichend erwies, in das Haus Kirchstraße 21 gezogen, das ich seit Sommer 1888 mietweise, seit l. Juni 1894 als Eigentümer bewohnte. Meine Eltern in Döbeln, die uns öfter auch hier besuchten, waren inzwischen heimgegangen; mit meinem Vater haben wir noch Juli 1882 sein 50-jähriges Bürger- und Meisterjubiläum in Döbeln feiern dürfen. Mein Schwiegervater in Leipzig hatte uns nur ein einziges Mal hier in dem alten Haus besuchen können, seine immer heftiger auftretende Krankheit raffte ihn den 15. Juni 1881 im Alter von 75 1/2 Jahr dahin. Er hat uns ein leuchtendes schönes Vermächtnis hinterlassen und auch äußerlich den Seinen das Haus gebaut, dankbaren Herzens haben seine Kinder und Enkel den 26. Nov. 1905 seinen 100-jährigen Geburtstag in Leipzig gefeiert. Seine älteste Tochter Ottilie Gensel folgte ihm den 23. Okt. 1887, 52 Jahre alt nach. Auch die 96-jährige Urgroßmutter Konstantin in Leipzig hatten wir 1895 [recte 1885, F.H.] begraben müssen und die alte langjährige treue Pflegerin meines Schwiegervaters „Tante Hedwig Parreidt“ ging 1902 heim.
Im neuen Hause durften wir noch 2 fröhliche Hochzeiten feiern. Unsere Elisabeth, die wir hier auferzogen und nur einmal nach Dresden ins Haus der verwandten Geschwister Freiesleben auf einige Monate zu weiterer Ausbildung geschickt hatten, verlobte sich mit dem Realgymnasialoberlehrer Doktor Hermann Barge in Leipzig, und das junge Paar wurde den 15. Juli 1897 in hiesiger Klosterkirche von mir getraut. Ebenso verlobte sich unsere Johanna mit dem Gymnasialoberlehrer Dr. Max Hennig in Zwickau und wurde den 31. Mai 1901 ebenda von mir getraut. Außer der hiesigen höheren Töchterschule hatte sie nach ihrer Konfirmation auch die in Leipzig einige Zeit besucht und sich nachmals in der Diakonissenanstalt zu Halle/Saale wo ihr ältester Bruder lebte zur Johanniterin ausbilden lassen. Nach Grimma zurückgekehrt half sie fleißig mit im Kindergottesdienst wie in der Gemeinde- und Krankenpflege, in Zwickau, wo sie in der Familie ihres Bruders Otto Helferdienste tun wollte, erkrankte sie plötzlich an Typhus und lag dann längere Zeit im dortigen Kreiskrankenstift schwer und bedenklich krank darnieder. Aber Gott half ihr zur Genesung und ihre spätere Verlobung ließ sie ihr Johanniterwerk mit dem noch schöneren der Hausfrau und Mutter vertauschen.
Nachdem ich das 65. Lebensjahr überschritten, glaubte ich für Ostern 1904 um meine Emeritierung bitten zu müssen. Es bestimmte mich dazu einmal die Erwägung, daß die wöchentliche Inspektionsarbeit, die mit dem Alumnate der Fürstenschule verbunden war und die dem Religionslehrer nicht erlassen wurde, in späteren Lebensjahren etwas drückendes haben könnte, sowie der Gedanke, daß man auch jüngeren Kräften in der Lehrerarbeit Platz machen muß. Ich hatte im Stillen gedacht, mein Sohn Otto könnte in meine Arbeit eintreten, aber er zeigte keine Neigung für die Fürstenschule und wollte lieber in seinem Zwickau bleiben, wofür er auch wohl mehr passen mochte; die vorgesetzte Behörde bestimmte den Pastor Reinhard in Sachsendorf zu meinem Nachfolger. Ich hielt den 14. Sept. 1903 meine letzte Stiftungsfestrede, vollzog Sonntag Judika 1904 meine letzte Konfirmation und ging mit meiner Frau zum letzten Male als Lehrer der Fürstenschule zum heiligen Abendmahl und nahm endlich am Schlusse des Schuljahres bewegten Herzens von meiner Lehr- und Erziehertätigkeit in der Aula der Fürstenschule Abschied, sie der weiteren treuen Obhut Gottes befehlend. Das Kollegium schenkte mir zum Abschied die Lutherbüste von Ernst Rietschel, meine letzten Verlagsschüler ein großes Bild der Fürstenschule und das 2-bändige Werk: Der Protestantismus in Wort und Bild von Werkshagen. Mein 25-jähriges Ordinationsjubiläum sowie mein 25-jähriges Jubiläum als Professor in Grimma wie auch unsere silberne Hochzeit hatte die Fürstenschule schon früher glückwünschend mitgefeiert. Die theologische Fakultät der Universität Leipzig hatte mich am 400-jährigen Geburtstage Luthers den 10. November 1883 mit der Würde eines Licentiaten der Theologie honoris causa geehrt, König Albert mir den 24. Sept. 1891 das Ritterkreuz Erster Klasse des sächsischen Albrechtsordens bei Gelegenheit der Einweihung des neuen Schulgebäudes überreicht und König Georg den 14. Febr. 1904 anläßlich meines Eintrittes in den Ruhestand Titel und Rang als Kirohenrat verliehen. Meine Reden, die ich in den 36 Jahren meines Schulamtes gehalten, sowie die literarischen Arbeiten, die ich veröffentlicht, sind teils in den Jahresberichten der Fürstenschule 1868 bis 1904, teils in der Schrift Johannes Pöschels: Das Kollegium der Fürsten- und Landesschule von Grimma von 1849 bis 1900 verzeichnet.
Es war mir vergönnt teils allein, teils in Gemeinschaft mit meiner Frau und unseren Kindern manche schöne Reise zu machen. Im Juli 1907 waren wir beide noch in Schweden und Dänemark. Es war die letzte Reise, die ich mit meinem geliebten Lenchen gemacht. Sie war auf derselben ganz heiter und nahm die vielen herrlichen Eindrücke voll in sich auf, nur in Stockholm, als die Nachricht von der notwendigen Bruchoperation unserer Liesbeth einlief, bekam sie einen heftigen Weinkrampf. Die Zwickauer Enkelkinder hatten wir noch im August bei uns, Ende September nahm sie mit Tränen von ihren nach Amerika reisenden Kindern Abschied, einmal waren wir auch noch zusammen in Zwickau. Aber sie klagte bald über innere Unruhe, Vergeßlichkeit, nervöse Abspannungen und Kopfweh, so daß sie Anfang Oktober den Nervenarzt Professor Köster in Leipzig konsultierte. Den 8. Nov. abends mußte sie infolge gewaltigen Blutandrangs nach dem Kopfe die Gemeindeschwester Hedwig zu Hilfe rufen, den 9. Nov. früh den Haus-Arzt Medizinalrat Dr. Kindt. Sie blieb auf ihrem Krankenlager liegen und ein heftiges Gehirnleiden traf ein. Den 13. Nov. früh sprach Kindt von Gehirnhautentzündung, Dr. Barth-Lindhardt und Professor Köster, Leipzig wurden noch herbei gerufen, den 18. nachmittags bis abends 7 Uhr trat scheinbar Besserung ein, aber plötzlich kam ein Herzkrampf, und eine Herzlähmung machte abends 8 Uhr ihrem reichgesegneten Leben ein schnelles ungeahntes Ende. An ihrem Sterbelager standen außer mir Karl aus Bonn, Liesbeth und Hanna, die sie bis zuletzt pflegten, Schwester Hedwig, Medizinalrat Kindt und Dr. Siegfried Müller. Betend befahlen wir ihren Geist in Gottes Hände. Wir bahrten sie im kleinen Salon unter Blumen auf und durften in ihr verklärt schönes jugendliches Antlitz bis zum Begräbnis den 22. Nov. nachmittags 5 Uhr schauen. Dem Begräbnis wohnten alle Kinder bis auf die fern in Amerika weilenden bei, ein sehr großer Verwandtenkreis und außerordentlich viel Bekannte aus Stadt und Umgegend. Allein 114 Blumenspenden waren eingegangen. Die Feier fand in der Gottesackerkirche zu Grimma statt, vor deren Altar sie aufgebahrt wurde. Der Fürstenschulchor sang „Seelig sind die Toten, die in dem Herrn sterben“. Der älteste Sohn Karl aus Bonn hielt seiner Mutter die Leichenrede über Ps. 90, l0b. Der Kirchenvorstand aus Sommerfeld ehrte seine erste Pfarrfrau durch einen Nachruf seines Pfarrers Wirth. Der Fürstenschulchor sang „Wohlauf, wohlan zum letzten Gang“ und dann am Grabe, wo Archidiakonus Thömel Gebet und Segen sprach, zuerst „Wie sie so sanft ruhen“ und zum Schlusse „Jesus meine Zuversicht“. Viel nahmen unter Blumengrüßen den letzten Abschied. Die Kinderbewahranstalt zu Grimma erließ ihrer ersten Vorsteherin in den Nachrichten für Grimma einen ehrenden Nachruf.
Ich verliere in meinem geliebten Weibe ein an Geist und Gemüt reich begabtes Wesen, das in 44-jähriger Ehe mich seelig beglückt hat und auch mir Treue gehalten bis in den Tod, meine Kinder und Enkelkinder eine selten fürsorgende Mutter und Großmutter, die Stadt Grimma wo sie nahe an 40 Jahre gelebt, eine treue Helferin der Armen. Glaube an den Herrn Jesum Christum so wirst du und dein Haus seelig - das war unser Hochzeitstext und das blieb der Wahlspruch ihres Lebens und Wirkens, das bei aller Freude, für die wir Gott zu danken haben, doch auch köstlich in viel Mühe und Arbeit blieb.
Am 6. Dez. 1918 feierte ich meinen 80. Geburtstag in Gegenwart unserer Kinder und Enkel, einer Schwester und eines Schwagers.


                                                                                            ♥ Johann David CLEMEN     ♥≈ 21.04.1676 Döbeln
∞ 1707
  Anna Sibylla Ulbricht
† 31.01.1745 Döbeln
| (1676-1745)x1707 ♥ Johann Gottfried CLEMEN  ≈ 17.12.1719 Döbeln
∞ 25.10.1746 Döbeln
  Maria Sophia Gießner
† 19.07.1773 Döbeln
|♥ Anna Sibylla ULBRICHT  ♥* ca. 1680
∞ 1707
  Johann David Clemen
† 08.03.1748
| (1719-1773)x1746 (1680-1748) ♥ Christian Friedrich CLEMEN * 20.03.1754 Döbeln
≈ 22.03.1754
∞ 22.11.1801 Döbeln
  Johanna Carolina Hellmuth
† 20.12.1816 Döbeln
| | (1754-1816)x1801 | ♥ Johann Gottfried GIEßNER♥* ca. 1703 Döbeln
∞ 02.05.1725
  Anna Dorothea Güldner
| | | (1703-....)x1725 | |♥ Maria Sophia GIEßNER  * 22.03.1726
∞ 25.10.1746 Döbeln
  Johann Gottfried Clemen
† 25.08.1768
|♥ Anna Dorothea GÜLDNER  ♥* ca. 1705
∞ 02.05.1725
  Johann Gottfried Gießner
† 04.05.1763
| (1726-1768)x1746 (1705-1763) ♥ Christian Friedrich CLEMEN * 20.06.1808 Döbeln
≈ 22.06.1808
∞ 17.07.1836 Marbach
  Johanna Carolina Schlegel
∞ 12.05.1846
  Christiane Juliane Große
† 29.12.1890 Döbeln
| ___________________________ | (1808-1890)x1836 | | | | ♥ Johann Gottlieb HELLMUTH  ∞ vor 1774
  Anna Maria Mehnert
† vor 11.1801
|___________________________ | | | (....-1801)x1774 | |♥ Johanna Carolina HELLMUTH  * 07.03.1774 Döbeln
≈ 09.03.1774 Döbeln
∞ 22.11.1801 Döbeln
  Christian Friedrich Clemen
† 08.06.1831 Döbeln
| | (1774-1831)x1801 | ♥ Peter MEHNERT  ∞ vor 1755
  N.
† vor 03.1774
| | | (....-1774)x1755 | |♥ Anna Maria MEHNERT  ∞ vor 1774
  Johann Gottlieb Hellmuth
|♥ N.  ∞ vor 1755
  Peter Mehnert
| x1774 |--♥ Christian August Julius CLEMEN* 06.12.1838 Döbeln
≈ 12.12.1838 Döbeln
∞ 21.10.1863 Leipzig-Schönefeld
  Helene Voigt
† 01.04.1920 Grimma
| (1838-1920)x1863 ___________________________ | | | ♥ Johann Gottlieb SCHLEGEL  ∞ vor 1770
  Anna Rosina Neubert
|___________________________ | | x1770 | ♥ Johann Gotthelf SCHLEGEL  * 29.10.1770 Obermarbach
∞ 22.10.1797 Gleisberg/Döbeln
  Johanna Rosina Crell
† 06.07.1814 Marbach
| ___________________________ | | (1770-1814)x1797 | | | | |♥ Anna Rosina NEUBERT  ∞ vor 1770
  Johann Gottlieb Schlegel
|___________________________ | | x1770 |♥ Johanna Carolina SCHLEGEL  * 13.11.1808 Niedermarbach/Nossen
≈ 15.11.1808 Marbach
∞ 17.07.1836 Marbach
  Christian Friedrich Clemen
† 27.02.1843 Döbeln
± 02.03.1843 Döbeln
| (1808-1843)x1836 | ♥ Christian CRELL  ∞ vor 1748
  Rosina Kleberg
| | x1748 | ♥ Johann Martin CRELL  * 16.11.1748 Gleisberg/Döbeln
∞ ca. 1770
  Anna Maria Christina Gapsch
† 06.06.1818
|♥ Rosina KLEBERG  * Stahna/Nossen
∞ vor 1748
  Christian Crell
| | (1748-1818)x1770 |♥ Johanna Rosina CRELL  * 09.12.1773 Bodenbach
∞ 22.10.1797 Gleisberg/Döbeln
  Johann Gotthelf Schlegel
† 30.10.1850 Nossen/Meißen
| (1773-1850)x1797 | ♥ Philipp GAPSCH  ∞ vor 1747
  N.
† 1770
| | (....-1770)x1747 |♥ Anna Maria Christina GAPSCH * 24.04.1747 Wendischbora
∞ ca. 1770
  Johann Martin Crell
† 16.05.1802
|♥ N.  ∞ vor 1747
  Philipp Gapsch
(1747-1802)x1770
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